500 Jahre Reformation - Kultureller Anlass

Zeitraum: Montag, 22. Mai bis Dienstag, 23. Mai 2017.

Der Kulturelle Anlass wird in zwei Teile gegliedert:

Montag, 22. Mai 2017: Workshops

Erleben mit allen Sinnen steht im Zentrum der Workshops. Diese werden mit Unterstützung von Martin Harzenmoser durch die Lehrpersonen angeboten. Die Schüler/-innen können aus einem Angebot von acht verschiedenen Workshops vier Kurse auswählen. Die Workshops dauern jeweils 1.5-2 Stunden.

Auf den einzelnen Workshop-Seiten findet man alle Infos.

Dienstag, 23. Mai 2017: Besuch der Stadt Schaffhausen

- Stockar-Ausstellung im Museum Allerheiligen
- Entdeckungstour Schaffhauser Geschichte mit der App Locandy
- Stadtführung mit Martin Harzenmoser
- Ritter-Teamwettkampf vor dem Munot


Kultureller Anlass

Hintergrundinformationen

Der 31. Oktober 2017 ist ein symbolisches Datum. Martin Luthers Thesenanschlag gegen den Ablass gilt als symbolischer Anstoss der Reformation. Niemand hat die Reformation "gemacht" oder willentlich ausgelöst: Sie ist die Frucht der Geschichte, des Zusammenwirkens verschiedener Akteure und politisch-religiöser Interesse der damaligen Zeit. 

Im Jahr 2017 feiert die Schweiz die Reformation vor 500 Jahren. Dies obwohl die Schweiz erst viel später reformiert wurde. Die Stadt Schaffhausen erst 1529, Thayngen bereits 1526. Diese verschiedenen Daten waren der Anlass, dass die Schweiz sich dem Grossanlass in Deutschland anschliesst und nicht jeder Kanton oder jeder Ort später separat feiert.

Die Orientierungsschule nutzt diese Publizität und die Feierlichkeiten um den Schüler/-innen im Rahmen des Lehrplans 21 einen vertieften Einblick in das Geschehen der Reformation zu vermitteln.

Im Zentrum steht das Erleben. Die Schüler/-innen sollen Eintauchen in die Welt vor 500 Jahren. Wie in jedem Geschichtsunterricht wird das Thema mit der Relevanz für die Jugendlichen in der aktuellen Zeit ergänzt. Zum Beispiel mit der Frage: "Wie würden wir heute damit umgehen, wenn unsere eigenen Leidenschaften und Wertvorstellungen plötzlich in Frage gestellt, ja sogar verboten würden?"


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