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Juhui, dä Samichlaus chunt!

Warm eingepackt in dicke Winterkleider trafen die Kinder von den Kindergärten Merzenbrunnen und Engelmann am Donnerstag, 06. Dezember 2018 im Kindergarten ein. Ein ganz besonderer Tag stand ihnen bevor – ENDLICH machten wir uns nämlich auf die Suche nach dem Samichlaus!

Nachdem wir Kindergärten uns auf halber Strecke getroffen haben, schalteten die Kinder den Detektiv-Modus ein und schauten ganz genau hin, ob der Samichlaus uns vielleicht eine Spur hinterlassen hat, damit wir ihn finden. Und siehe da! Der alte Mann hat tatsächlich immer mal wieder etwas verloren oder fallen gelassen. Wir haben ein Stück von seinem roten Mantel, ein Schoggipapierli, eine Glocke und in einem Dornenbusch sogar ein Stück von seinem Bart entdeckt! Die Spur führte uns direkt auf den Chapf, wo wir es uns im Waldsofa erstmal gemütlich machten und einen Schluck von unserem warmen Tee getrunken haben. Plötzlich hörten wir von weitem ein Glöcklein klingen und versuchten vorfreudig, den Samichlaus durch die Bäume hindurch zu erspähen. Eine rote Gestalt mit einem schweren, grossen Sack auf dem Rücken näherte sich. JUHUI, wir haben den Samichlaus gefunden!

Der Samichlaus erzählte uns, was seine Vögeli ihm berichtet haben. Wir erhielten viel Lob, aber auch ein zwei Verbesserungsvorschläge waren mit dabei. An diesen werden wir natürlich im neuen Jahr gemeinsam arbeiten, damit die Vögeli vom Samichlaus das nächste Jahr nur positives zu berichten haben!

Nachdem wir dem Samichlaus stolz unsere Lieder und Verse präsentiert haben und der Samichlaus als Dankeschön sogar noch einen Grittibänz von Roman erhalten hat, durften wir endlich den grossen Sack öffnen. Mandarinli, Nüssli und ganz viel Schöggeli hat uns der Samichlaus mitgebracht!

Nachdem sich der Samichlaus verabschiedet hatte, assen wir gemeinsam den feinen Znüni und spielten noch zusammen im Wald.

Anja Lüthi, Kindergarten Engelmann


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Räbeliechtliumzug der Hammen-Kindergärten 2018

Lange haben sich die Kinder darauf gefreut und mit Freude die Räbeliechtlilieder geübt. Die Papis, einige Mamis und Göttis kamen am Montagabend zum Räbenschnitzen in den Kindergarten und holten dabei ihr grösstes Schnitzgeschick
hervor. Die Kinder mussten jedoch bis zum nächsten Tag warten, um zu sehen, welch schöne Räbe ihr Papi, Mami, oder Götti für sie geschnitzt hatte. Und natürlich auch um zu sehen, ob wirklich alles drauf war, was sie sich gewünscht hatten.

Und dann endlich war es so weit: Am Abend, als es schon dunkel war, trafen die Kinder nach und nach beim Kindergarten ein und durften ihr leuchtendes Räbeliechtli in Empfang nehmen. Wie haben ihre Gesichter gestrahlt!

Vom Kindergarten aus ging es in der Zweierreihe los in Richtung Oberhof, wo die drei Hammen-Kindergartenklassen zueinander fanden. Dort sangen wir gemeinsam zwei Lieder. Besonders eindrücklich war es jedoch, als um Punkt 18.00 Uhr alle Strassenlaternen ausgingen und die Glocken der reformierten Kirche schlugen. Nun sah man nur noch die wunderschön leuchtenden Räben der Kinder.

Vom Oberhof her ging es weiter durch Winkel und Gassen, bis wir schliesslich auf dem Hartplatz des Recken-Schulhauses ankamen. Dort bildeten wir einen grossen Kreis und sangen alle gemeinsam unsere fleissig geübten Lieder. Zum Schluss durften die Kinder ihre Stecken mit den Räben hoch in die Luft strecken, so dass sie sie noch einmal richtig bestaunen konnten. Dann gab es für alle Kindergartenkinder ein feines Weggli mit Schoggistängeli. Diese reichten sogar für alle
Geschwisterkinder, die am Umzug dabei waren.

Es war ein schöner Umzug, das Wetter hat wunderbar mitgespielt und die Kinder konnten fröhlich mit ihren Räbeliechtli nach Hause gehen. Bei einigen steht das Licht bestimmt noch auf dem Briefkasten, oder auf dem Fenstersims. Auf dass die Erinnerung an den Umzug noch etwas länger nachklingen möge.

Noëmi Mitolo-Castelletto, Kindergärtnerin Merzenbrunnen 1