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Schweizer Erzählmorgen zum Thema «In allen Farben»

Auch im Schulhaus Hammen fand der Erzählmorgen statt.

Am Morgen des 9. Novembers besammelten sich alle Kinder und Lehrpersonen auf dem Pausenplatz. Nach einer kurzen Begrüssung wurden die Kinder in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Dies war der Start, um mit einer Unterstufen- oder Mittelstufengruppe in eine Geschichte einzutauchen. Nebst einer selbst gestalteten Geschichte konnte auch ein Bilderbuch die Kinder motivieren, das Federkleid von Raben farbig zu gestalten. Bewegungsspiele in der Turnhalle und eine Schnitzteljagd mit Farbenrätsel auf dem Schulhausaral erweitern die breite Palette. Besonders stolz waren viele junge Mädchen und Knaben auf ihr selbst hergestelltes Chamäleon, das natürlich seine Farben verändern kann.

Rot hat viele Nuancen, von rubinrot bis kupferrot, das erarbeiteten sich Mittelstufenkinder um rote Gegenstände herum. In einer anderen Gruppe mischten sich die Wasserfarben so bunt wie die schöne Herbstfärbung, die wir in diesem Jahr erleben durften.

An diesem Morgen begegnete ich fröhlichen, konzentrierten und lachenden Gesichtern. Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie der Primarschule Hammen auf der Schulwebsite.                                 

Irène Winzeler, Schulhaus Hammen


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American Football in der Schule

Einen abwechslungsreichen Sportunterricht gestalten, der Interesse an Neuem weckt und die Kinder motiviert, aktiv Sport zu machen, ist das Ziel, jeder engagierten Sportlehrperson. Nicht immer bringt man dabei aber das nötige Know-how oder Talent für Sportarten ausserhalb des regulären Sportunterrichts mit. So stellt die Plattform Sportlink.ch eine tolle Möglichkeit dar, den Schülerinnen und Schülern vielseitige Sportarten innerhalb der Schule, jedoch geleitet von externen Fachpersonen schmackhaft zu machen.

Sportlink.ch ist ein Sportangebot für Schulen des Kantons Schaffhausen und ermöglicht den Klassen neue Sportarten zu entdecken. Auch die Vereine und Sportanbieter profitieren davon, denn sie haben dadurch die Möglichkeit, Kinder und Jugendliche für ihre Sportart oder ihr Sportangebot zu begeistern.

Das Sportlink Angebot ist breit gefächert, so gibt es von Aikido über Rock ‚n‘ Roll bis hin zum Zirkussport fast alles.
Wir, die Klasse 5a des Hammenschulhauses, entschieden uns für einen Sportnachmittag American Football, der sogar komplett kostenlos für Schulklassen angeboten wird. Vielen Schülern war der taktische Teamsport aus den USA vor allem durch amerikanische Filme (z.B. Blindside), eventuell noch durch den Begriff „Super Bowl“ bekannt, doch die Regeln, Positionen und was noch alles hinter dem Sport steckt, war niemandem klar.

Sofort bekamen wir auf unsere Anfrage eine Antwort mit Terminvorschlägen vom Verein und schon zwei Wochen später standen zwei American Footballspieler der Schaffhauser Sharks, Kevin und Chris, bei uns in der Sporthalle.
Wir hatten jede menge Fragen und die Antworten der beiden brachten uns teilweise zum Schmunzeln, manchmal aber auch sehr zum Staunen.

Wir konnten uns eine Ausrüstung anschauen und wurden dann schnell aktiv, indem uns das Fangen und Werfen des Footballs erklärt und gelernt wurde. Es stellte sich heraus, dass wir einige richtige Naturtalente in unserer Klasse haben!
Uns wurden die einzelnen Positionen, das Passing, Rushing und Running erklärt und wir lernten taktische Spielzüge kennen, bei denen wir die Rolle des Quaterback übernehmen durften. Es war ein sehr interessanter und abwechslungsreicher Nachmittag und wir freuen uns schon, in der kommenden Saison das Team an einem richtigen Spiel in Schaffhausen anfeuern zu dürfen, dazu wurden wir nämlich auch noch eingeladen!

Vielen Dank an die Schaffhauser Sharks für den spannenden Nachmittag!

Jacqueline Osswald, Klassenlehrperson 5a

 

American Football bei der 5a - Bericht eines Schülers

Im Schulhaus Hammen kamen am Dienstagnachmittag, den 18. September, American Football Spieler von den Schaffhausen Shark’s zu Besuch. Sie erklärten uns, was man beim Football so machen und wie viel man für eine gute Ausrüstung bezahlen muss. Bevor wir mit den Übungen begannen, mussten wir uns aufwärmen. Wir spielten „Kettenfangis“. Nach dem Aufwärmen teilten wir uns in zwei Gruppen. Bei Chris übten wir das Fangen, bei Kevin das Werfen. Beim Werfen war wichtig, dass man den Ball fast ganz hinten an der Naht hält. Beim Fangen musste man mit den Händen ein Dreieck formen und ihn dann einklemmen. Chris und Kevin zeigten uns noch, wie man den Gegner umwirft. Chris rannte auf Kevin zu. Kurz vor ihm bremste er ab, ging ein bisschen in die Knie und warf Kevin um. Sie erklärten uns, was der Quarterback zu tun hatte. Er musste immer die Plays, also die Spielzüge ansagen. Das mussten wir dann selber noch machen. Man sagte: ,,Renne drei Schritte nach vorne und dann nach links bis du den Ball bekommst.“ Wir mussten noch ein Hütchen von einem Schwedenkasten runterschiessen. Aber nicht mit einem Fussball sondern mit einem American Football. Ganz zum Schluss teilten wir uns nochmal in zwei Gruppen. Chris und Kevin gingen abwechslungsweise ins Tor und wir mussten mit der Hand schiessen. Kurz vor Schulschluss gab es noch Gummibärchen und wir durften noch Fragen stellen. Zum Beispiel ab welchem Alter man in die Junioren- Mannschaft kann. Für die Mädchen gab es noch eine kleine Enttäuschung. Es gibt noch keine Frauenmannschaft. Sie haben uns noch gesagt, dass man am besten so mit 14 Jahren in die Mannschaft gehen soll. Es war mega interessant und ich habe mir schon mal überlegt, ob ich mal bei den Schaffhausen Shark`s vorbeischauen sollte. Wir dürfen auch noch ein Spiel anschauen gehen. Auf jeden Fall war es super toll!

Rouven Kolb, 5a

 


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Achtsamkeit in der Schule: Innehalten und vereinen

Wir sitzen im Kreis, vor uns eine durchsichtige Vase mit Wasser darin. Jedes Kind erzählt von seinen Erlebnissen in den Ferien und schüttet dann einen kleinen Löffel Glitzer ins Wasser. Es ist mucksmäuschenstill. Der Glitzer schwimmt auf der Wasseroberfläche. Nachdem alle Schüler erzählt haben, schauen wir das Glas von unten an. Da liegen die Farbglitzerflecken auf dem Wasser, scheinen sich anzunähern und vermischen sich leicht. Ist die Vase wieder auf dem Tisch, vermischen wir den Glitzer mit einem Löffel. «Ohhh», flüstern die Kinder. Genauso, wie jedes Kind als Individuum mit all seinen Erlebnissen und Träumen am Morgen ins Deutsch kommt, haben wir uns nun zur Klassengemeinschaft vermischt, wie der Glitzer nach dem Umrühren. 13 Nationen aus den sechs Kindergärten Thayngens treffen sich nämlich im Deutsch als Zweitsprache. Die Ruhe liegt in uns und wir sind nun bereit, ganz ruhig und still unsere Deutschstunde zu beginnen.

Diese Achtsamkeitsübung habe ich im Schweizerischen Lehrerfortbildungskurs «Praxis und Nutzen von Achtsamkeit im Alltag und der Schule» während der Sommerferien gelernt. Nein, ich habe ihn nicht wegen des Trends zur Meditation und weil es gerade «in» ist besucht, sondern aus einem ganz persönlichen Bedürfnis. Die Schule und ihr Umfeld verändert sich dauernd und auch ich verändere mich. Seit mehr als 30 Jahren bin ich mit der Schule verbunden, sei es als Mutter, Behördemitglied oder Lehrperson. Wo stehe ich? Werde ich den anstehenden Veränderungen mit dem Lehrplan 21 gerecht? Bin ich denn noch zeitgemäss? "Lehrer zu sein ist einer der stressigsten Jobs, die es gibt. Man gibt so viel, dass man vergisst, auf sich selbst Acht zu geben", sagt meine Kursleiterin Yvonne Bommer.

Achtsamkeit und Lehrplan

  • Achtsamkeit trägt nachweislich zum Stressabbau bei und Burnout vorzubeugen.
  • Höhere Aufmerksamkeitsleistung durch Achtsamkeit
  • Achtsamkeit trägt dazu bei, Dinge aus mehreren Perspektiven zu sehen.
  • Achtsamkeit erzeugt «implizites Veränderungswissen»: unbewusste Blockaden werden abgebautWelche Fähig- und Fertigkeiten werden also abgedeckt? Wie der Glitzer im Glas, vereinen sich in der Achtsamkeit drei Kompetenzen im Lehrplan: Personale Kompetenzen (Selbstreflexion, Selbständigkeit, Eigenständigkeit), Soziale Kompetenzen (Kooperationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Umgang mit Vielfalt) und methodische Kompetenzen (Sprachfähigkeit, Information nutzen und Aufgaben/Probleme lösen) *.
  •  

Dies sind nur wenige, wissenschaftlich belegte Effekte, die dazu führen, dass der Trend zur Meditation voll eingeschlagen hat. In der Schule sollen Kinder also plötzlich "an nichts" denken, während sie auf die Glitzerpunkte im Glas starren? Tiefe Atemzüge sollen ihnen dabei helfen, ganz im Moment zu sein? Vergessen sie nicht ohnehin schon zu oft, ihr Znünitäschli und den Streifen mitzunehmen und die Deutschsachen einzupacken? Und was hat eine Klangschale im Klassenzimmer verloren? Für viele klingt all das stark nach Esoterik.

Allmählich entdecken auch Schulen Meditation für sich.

Meine Tochter studiert gegenwärtig in Dänemark. Sie berichtet, dass Kinder in den dortigen Kindergärten und Schulen jeweils Steine suchen, sie bemalen und sie ein paar Minuten lang auf den Bauch legen. Was passiert? Wie hebt und senkt sich die Bauchdecke beim tiefen Ein- und Ausatmen? Scheinbar ist es nie zu früh, mit der Meditation anzufangen: "Kinder können schon ab dem Alter von vier oder fünf Jahren meditieren. In diesem Alter sind Übungen, die das Nervensystem beruhigen, besonders wichtig", sagt dazu Helle Jensen.**

Mir als Lehrperson ist es wichtig, dass meine Schüler und meine Klassen eine Einheit werden, auch wenn sie aus allen Ecken dieser Welt stammen. Sie sollen offen sein für andere Kulturen und Ethnien. Und ja, sie sollen wissen, dass es da etwas gibt, auf das sie später, wenn sie im Leben schwierige Erfahrungen machen, zurückgreifen können. Es geht darum, dass sie ein Bewusstsein für ihr Leben und ihr Handeln entwickeln.

Die "Pädagogik der Achtsamkeit" zielt vor allem auf verbesserte Steuerung von Aufmerksamkeit, Emotionen und Impulsen ab. «Die Fähigkeit freiwillig die umherwandernde Aufmerksamkeit immer wieder von neuem willentlich auf denselben Gegenstand zurückzuführen, ist die Wurzel der Urteilsfähigkeit, des Charakters und des Willens… Eine Erziehung, die diese Fähigkeit verbessert, wäre die Erziehung par exellence:» (William James***). Dies wird auch meine Herausforderung für die nächsten Jahre sein: mit hoher Achtsamkeit die deutsche Sprache der Schüler zu verbessern.

 

Bettina Laich

DaZ- Lehrerin Kindergärten Thayngen

 

*Quelle: Y. Bommer und Prof. Dr. phil. habil. med. Niko Kohl, Hochschule Coburg

**Die dänische Psychologin und Familientherapeutin ist Mitglied der 2007 gegründeten "Dänischen Gesellschaft zur Förderung von Lebensweisheit in Kindern"

***William James (* 11. Januar 1842 in New York; † 26. August 1910 in Chocorua, New Hampshire) war ein US-amerikanischer Psychologe und Philosoph.


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Schulstart

Am 13.08.2018 war es so weit – der grosse Tag stand für 29 Erstklässlerinnen und Erstklässler vor der Türe. „Der grosse Tag“… Das klingt nach einem spannenden Abenteuer, aber auch nach viel Aufregung und womöglich ein bisschen Angst. Was soll das nur bedeuten ein „grosser Tag“? Ist der Tag besonders gross, weil er schon am Frühstückstisch mit zappeligen Füsschen und einem Kribbeln im Bauch beginnt? Oder weil die Kindergartenzeit nun zu Ende ist und die Reise ins Ungewisse beginnt?

Bestimmt haben viele der neuen Schülerinnen und Schüler Sätze wie „Jetzt beginnt der Ernst des Lebens.“ oder sogar genau den Satz „Heute ist der grosse Tag.“ gehört. Kein Wunder also, dass um 9.05 Uhr 29 Kinder mit mehr oder weniger klopfenden Herzchen und grossen, neugierigen Augen die Gänge des Hammenschulhauses betraten. Begleitet von ihren Eltern, deren Herzen sicherlich genauso schnell schlugen und begrüsst von ihrer Lehrerin, die dem grossen Tag mit ihrer neuen Klasse ebenfalls aufgeregt entgegenfieberte, durften die Kinder dann ihren ersten Schultag starten.

Ist ein grosser Tag gross, weil er besonders aufregend ist? Oder weil da so viel Neues bevorsteht?

In der ersten Schulstunde durften die Erstklässlerinnen und Erstklässler erst einmal ihre neue Lehrerin besser kennenlernen und das Klassenzimmer begutachten. Ruckzuck war die erste Schulstunde vorbei und es ging auf den noch so fremd erscheinenden Pausenplatz. Dort durften die Kinder, gemeinsam mit ihren Eltern, die erste grosse Pause verbringen. Dort konnten sie ausserdem zum ersten Mal die anderen Schulkinder und Lehrer in Augenschein nehmen.

Vielleicht ist ein grosser Tag gross, weil viele Menschen ihn zu einem unvergesslichen Erlebnis machen möchten, an welches man sich noch bis an sein Lebensende erinnern wird?

Um den grossen Tag noch grösser zu machen, wurden die Erstklässlerinnen und Erstklässler von der Schulbehörde und der Teamleitung des Schulhauses begrüsst und die ganze Schule gab ein paar Gesangseinlagen zum Besten. Obendrein erhielten die Kinder ein Geschenk von ihrem Schulgotti/Schulgötti aus der sechsten Klasse. Die Paten werden sie beim Erforschen der neuen Umgebung in den ersten Schulwochen an die Hand nehmen und auf ihrer Reise durch das erste Schuljahr begleiten. Als Symbol für ihren neuen Lebensabschnitt, überreichten diese den Neuankömmlingen bunte Luftballons, welche die Erstklässler/innen steigen lassen durften. Sie konnten zusehen, wie die bunten Ballone immer höher hinaus in die Welt flogen – oder zumindest, für eine Zwischenlandung, bis in den grossen Baum, welcher oberhalb des Pausenplatzes steht und von da dann weiter in die grosse Welt hinaus.

Vielleicht ist ein grosser Tag gross, weil an ihm eine neue Reise beginnt?

Die Reise der neuen Schülerinnen und Schüler ging dann alleine weiter. Die Eltern mussten ebenfalls Loslassen und darauf hoffen, dass die Reise für ihr Kind hoch hinaus weitergehen wird. Nach weiteren zwei Schulstunden war der grosse Tag dann vorbei. Die Aufregung hatte sich gelegt und die Kinder traten ihre Reise nach Hause an – ein wenig erschöpft, aber hoffentlich zufrieden.

Was auch immer ein grosser Tag zu einem grossen Tag macht, eines ist sicher: So einen Tag – wie der erste Schultag vergisst man nicht so schnell wieder. Wir wünschen den Erstklässlerinnen und Erstklässlern von Herzen, dass sie noch viele grosse Tage im Schulhaus Hammen erleben und dass ihre Schulzeit eine spannende Reise wird, welche sie immer in guter Erinnerung behalten.

Janine Werner
Klassenlehrperson 3a



Sporttag: UBS Kids Cup 2018

Am 19.06.2018 war es endlich so weit: der diesjährige Sporttag stand an. Während wir Lehrpersonen bereits um 7 Uhr die verschiedenen Stationen einrichteten, kamen die Schülerinnen und Schüler in voller Sportmontur freudig zur zweiten Lektion in die Schule.

Da in den letzten Jahren wenig Raum für Fähneln, Anfeuern und kurze Erholungspausen war, reduzierten wir dieses Jahr die Stationen auf Ballweitwurf, Weitsprung und 60m-Sprint. Zudem gab es einen freiwilligen Geschicklichkeitsposten.

Hoch motivierte Teams, angeleitet durch die Mittelstufenschüler, gaben an den Stationen ihr Bestes und zeigten ihr Können.
Es war schön zu sehen, wie die pausierenden Gruppen und auch die vielen Fans sie dabei anfeuerten.

Kurz vor 12 war dann der sportliche Part des Tages zu Ende und die Kinder wurden mit einer Wasserdusche von Herrn Mezger, unserem Hauswart, belohnt.

Am Nachmittag trafen wir uns wieder zur Rangverkündigung auf dem Pausenplatz. Aus jedem Jahrgang konnten sich drei Mädchen und drei Knaben über einen Podestplatz freuen und auf dem Siegertreppchen stehen.

Als Belohnung für ihre Teilnahme am Sporttag bekamen die Kinder auch dieses Jahr wieder tolle Preise von der UBS.

Die besten Schülerinnen und Schüler des Kantons haben darüber hinaus die Möglichkeit, am Kantonalfinale des UBS Kids Cup auf dem Munot teilzunehmen und dort werden sich jeweils die Besten jeder Kategorie für das Schweizfinale im Lezigrund qualifizieren. Wir drücken die Daumen!

Jacqueline Oßwald


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Projektwoche mit Forscherkiste

Vor kurzer Zeit hatten die Kinder des Hammenschulhauses Gelegenheit, sich während einer Woche intensiv mit «Forschung» auseinander zu setzen. Dazu diente ihnen eine Sammlung vielfältiger Experimente, welche sie einzeln, in Teams oder in Gruppen durchführen konnten. Über 400 Versuche aus den Bereichen Tasten, Riechen und Schmecken, Hören, Mathematik und Physik standen im Angebot. In einem eigens dafür aufbereiteten Anhänger der Pädagogischen Hochschule St. Gallen, lagen die Versuche in Kisten vorbereitet und konnten mit Hilfe von Anleitungen aufgebaut und durchgeführt werden.

Wie muss man sich das vorstellen? Zuerst einmal waren die Kinder gefordert, sich darüber Rechenschaft abzulegen, welches Vorwissen sie zu einzelnen Themenbereichen schon haben oder eben nicht. Mit der einfachen Frage, wie zum Beispiel: «Weisst du, wie man mit Sonnenlicht Papier anzünden kann?» «Wenn JA, vergiss es! Wenn NEIN, dann hole die Kiste ‘Sehen’ mit dem Experiment 4.1. ‘Im Brennpunkt’».

Wenn dieser Versuch ausgewählt wurde, weil sich die Kinder nicht vorstellen konnten, wie man mit blossem Sonnenlicht ein Feuer entfachen kann, holten sie die Kiste mit der vorgegebenen Versuchsanordnung. Darin fanden sie nun alles, was es brauchte, um dieses Experiment durchzuführen – nämlich die Beschreibung, wie das Experiment aufgebaut wird, Hinweise auf mögliche Gefahren, eine Halterung und ein Vergrösserungsglas, sowie Papier, welches entflammt werden sollte.

Nun konnten die Kinder selbstständig den Versuch aufbauen und versuchen, das Experiment gemäss der Anleitung nachzustellen. Nachgefragt werden konnte selbstverständlich bei den anwesenden Lehrpersonen oder bei andern Schülern, welche dieses Experiment schon durchgeführt hatten. Ziel dabei war es aber, dass alles möglichst selbständig durchgeführt werden kann und dass dabei durchaus auch eigene Erfahrungen gemacht werden konnten. Dass dabei der eine oder andere schon mal die Hand hinter das Vergrösserungsglas hielt und plötzlich feststellte, dass es hinter der Linse extrem heiss werden kann, gehörte zur wichtigen Selbsterfahrung. Kühlendes Wasser, Salbe und Pflaster standen für solche Momente die ganze Woche über bereit!

Täglich nach der Zehnuhrpause haben wir mit allen Schülern gemeinsam einen Versuch. Dass man mit einem Flaschenzug erwachsene Lehrpersonen mit wenig Kraft vom Boden heben kann, erstaunte fast alle Kinder. Aber es gab auch einiges zu Lachen. Dass sich Coca-Cola und Mentos (Pfefferminz-Bonbons) schlecht zusammen vertragen, wurde auch demonstriert. Die chemische Reaktion war so heftig, dass der Versuchsleiter ganz ordentlich mit Coca-Cola vollgespritzt, resp. förmlich damit geduscht wurde, so dass eine anschliessende Neueinkleidung notwendig war. Nicht speziell erwähnt werden muss, dass dies den Schülern natürlich viel Spass bereitete und laut gelacht wurde.

So endete die Woche mit vielen neuen Erfahrungen. Die „Forscherkiste“ ist eine grossartige Einrichtung, welche jeder Schüler mindestens einmal erlebt haben sollte. Bei uns im Hammenschulhaus steht die Forscherkiste alle drei Jahre fest auf dem Programm, so dass alle Schülerinnen und Schüler während der Primarschulzeit zweimal die Möglichkeit haben, ihren Interessen nachzugehen und gleichzeitig zu erfahren, wie man verschiedenen Phänomenen auf den Grund geht.

Roland Schlegel


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Der Unterstufen-Chor singt im Altersheim

Seit zwei Jahren singen die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe wöchentlich gemeinsam in der Aula. Dabei werden verschiedene Projekte und Lieder einstudiert und geübt, um dann später vor Publikum vorzutragen. Zu unseren bisherigen Auftritten zählen beispielsweise das Adventssingen, ein Auftritt am Besuchsmorgen und die Vorführung eines Musicals im Reckensaal.

Seit letztem Herbst üben die 1.-3. Klässler verschiedene Songs vom Schaffhauser Liedermacher Dieter Wiesmann. Unter anderem natürlich der Klassiker „Bloss e chlini Stadt“, welches die Kinder besonders gerne singen.

An einem sonnigen Freitagmorgen im April machten sich alle Unterstufenklassen des Hammenschulhauses auf den Weg ins Altersheim, um die einstudierten Lieder den Bewohnerinnern und Bewohnern vorzutragen. Die Kinder freuten sich auf das Konzert, waren aber auch sichtlich nervös. Der Auftritt ist ihnen gelungen, die Zuhörer staunten und auch der Heimleiter, Herr Dennler, war begeistert. Er hat im Anschluss allen Schülern grosszügigerweise ein Glace spendiert. Glücklich und zufrieden haben wir uns anschliessend wieder auf den Heimweg gemacht.

Janine Stillhart


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Projektarbeit Pausenplatz

Nicht immer bietet sich die Gelegenheit, mit Schülern eine Projektarbeit durchzuführen, welche in der Folge der Allgemeinheit nützlich ist und einen Langzeiteffekt aufweisen kann. Doch die Klasse 6a im Hammenschulhaus hat sich einer solchen Aufgabe gestellt und diese mit Freude und Selbstdisziplin bis zum Schluss durchgezogen!

Nachdem wir schon Erfreuliches über die Neugestaltung des Pausenplatzes im Schulhaus Hammen berichten konnten, blieb bis jetzt eine wichtige Ergänzung unerwähnt. Es handelt sich dabei um einen Ballfangzaun, welche die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse unter einigen Anstrengungen erstellt haben. Nachdem die Tischtennistische aus Platzgründen hinter die Turnhalle verlegt wurden, war schnell klar, dass ein hoher Zaun hermusste, denn bald jeder zweite Ball sprang über das Geländer in Richtung Strasse hinunter. Dass den Kindern die Lust am Tischtennisspielen auf diese Weise schnell vergehen würde, war offensichtlich. Was ist also zu tun? Ein hoher Zaun muss her. Anfänglich dachte man über ein Netz nach, welches aufgespannt werden könnte. Doch irgendwie vermochte diese Idee nicht so recht begeistern, da ein engmaschiges Netz den Anforderungen auf lange Zeit nicht gerecht würde. So setzte sich allmählich die Idee durch, dass ein stabiler Bretterzaun wohl besser wäre. Doch damit gaben sich die Sechstklässler nicht zufrieden. Es sollte auch schön aussehen! In Anlehnung an die Beschriftung über dem Haupteingang des Hammenschulhauses, wo vier übergrosse Farbstifte den Schriftzug ergänzen, erkannten die Kinder eine Art Erkennungsmerkmal für unser Schulhaus. So war bald beschlossen, dass der hohe Bretterzaun aus übergrossen Farbstiften hergestellt werden sollte. Diese Idee war dann trotz aller Bedenken – wegen des grossen Arbeitsaufwandes– nicht mehr aus den Köpfen zu bringen. Mit dem heiligen Versprechen, auf die Zähne zu beissen und das Projekt auch bis zum Ende zu bringen, wurde die konkrete Planung vorangetrieben.

Lernen wie Massenproduktion funktioniert…!

Natürlich war es unmöglich, dass jeder Schüler seine eigenen Farbstifte herstellen könnte. Zu aufwändig und zeitintensiv wäre eine solche Vorgehensweise gewesen. Also gab es zuerst eine Unterrichtssequenz darüber, wie in der Erwachsenenwelt rationelles Arbeiten mit Hilfe der industriellen Arbeitsteilung vonstattengeht. Nur wenn immer die gleichen Arbeitsschritte durch immer die gleiche Person erledigt wird, kann durch Routine eine hohe Präzision und Effizienz erreicht werden. Das leuchtete allen ein. Schnell wurden die anstehenden Arbeiten in ihre Teilschritte zerlegt und die Jobs je nach Lust und Neigung unter den Kindern verteilt. Die Einen waren der maschinellen Arbeit zugetan und sägten die Bretter mit der Stichsäge zurecht oder schliffen mit Rutschschleifern die raue Oberfläche glatt. Wieder andere grundierten fachmännisch das Holz, so dass auch die Langlebigkeit des Produkts garantiert werden kann. «Schweizer Qualitätsarbeit» wurde dafür in den Vordergrund gerückt und zur obersten Maxime erhoben. Es soll schliesslich für die Ewigkeit produziert werden…! Und als die Zeit allmählich knapp wurde, haben sich ein paar Schüler sogar bereit erklärt, während den Ferien ein paar Überstunden einzulegen! Wow! Wenn das kein gutes Omen ist! Als die Rohlinge alle hergestellt waren, ging es an den Farbanstrich. Eine weitere Lernsequenz folgte zum Thema «3D-Farbanstriche», damit die Farbstifte dann auch «echt» aussehen würden. Licht und Schatten und Oberflächenbeschaffenheit waren die realen Lernfelder. Und als die ersten Farbstifte ganz bemalt waren, leuchteten die Kinderaugen. So schön! Die übergrossen Stifte standen in den Schulhausgängen und wurden von allen bestaunt. Wie kann man nur auf einem glatten Brett die Farben so anbringen, dass man glaubt, die Farbstifte wären echt? Angespornt von diesen ersten Resultaten fingen die jungen Malermeister damit an, sich mit Präzisionsarbeit zu überbieten. So entstanden also rund 30 übergrosse Zaunbretter – eins schöner wie das andere.

Endmontage mit Akkuschrauber, Distanzhalter und Wasserwaage…!

Als nun der ganze Zaun zusammengebaut werden konnte, stieg die Freude nochmals merklich an. An seinem Bestimmungsort und unter Tageslicht besehen, war alles noch viel schöner und sah in seiner Ganzheit bestechend aus. Die Montageequipe liess es sich nicht nehmen, nebst der Wasserwaage auch das geschärfte Auge zur Kontrolle zu nutzen. Alles im Blei und mit normiertem Abstand von Brett zu Brett, wurde die Endmontage durchgeführt. Auch der nötige Bodenabstand wurde berücksichtigt, damit das Holz nicht Feuchtigkeit aufsaugen und frühzeitig faulen könnte. Nichts wurde dem Zufall überlassen! «Schweizer Qualität» halt eben! Selbst die Farbreihenfolge der einzelnen Farbstifte wurde mehrfach diskutiert und so oft umgestellt, bis alle zufrieden waren. Und – als ob es nicht reichen würde – sollte das Erkennungsmerkmal – die vier Farbstifte vom Haupteingang – in den gleichen Farben auch am hinteren Ende des Schulhauses nochmals vorkommen. So wurden die letzten Bretter so zu sagen als «corporate identity» und von der Strasse gut sichtbar angebracht…!

Feierlich wurde der Zaun an die nachfolgende Schülergeneration übergeben. Zur Erinnerung an den grossartigen Moment, wurde eine gravierte Erinnerungstafel angeschraubt, auf der alle Akteure namentlich erwähnt sind. Also do sagsch nix mehr!

Roland Schlegel


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Primarschule Hammen im Skilager in Churwalden

Der erste Tag im Skilager fing mit einer langen Carfahrt nach Churwalden an. Wir haben «PKW Action» und «Tat oder Wahrheit» gespielt. Nach der Ankunft haben wir zuerst Zmittag gegessen und sind dann gleich Skifahren gegangen. Wir hatten mega schönes Wetter! Am Abend durften wir unsere Zimmer beziehen. Die Zimmer hiessen «Rhein», «Inn», «Plessur», «Tamina», «Julia», «Nolla», «Rabiusa» und «Landquart». Am Sonntag gab es Kürbissuppe und Spaghetti zum Znacht. Um 22 Uhr mussten wir schlafen gehen.

Morgens um 9.15 Uhr gingen wir in verschiedenen Gruppen Ski- und Snowboardfahren. Eine Gruppe ist unten am Tellerlift geblieben, die anderen Gruppen sind mit der Gondel hochgefahren. Spätestens um 12 Uhr mussten alle Gruppen wieder im Lagerhaus sein, denn dann gab es Mittagessen. Um 13.30 Uhr gingen wir dann wieder auf die Piste. Am Abend mussten wir alle duschen, dann gab es Abendessen und verschiedene Abendprogramme (FIS-Regeln, Spieleabend, Kino, Nachtskifahren und Schlussabend).

Am Mittwochmorgen waren alle Skifahren. Diejenigen, welche bis jetzt nur am Übungslift gefahren sind, gingen heute einmal ins grosse Skigebiet. Nach dem Mittagessen fand das Alternativprogramm statt. Man konnte aus verschiedenen Aktivitäten auswählen. Zum Beispiel konnte man ins Hallenbad gehen, im Lagerhaus Spiele spielen oder Langlauf ausprobieren.

Das Skilager hat richtig Spass gemacht und das Wetter war auch top!

Lina, Amedea und Noé


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Ein Pausenplatz für Kinder

 

Am Mittwoch, den 13. Dezember hatten die Kinder des Hammenschulhauses allen Grund zur Freude! Sie durften ihren neu gestalteten Pausenplatz einweihen, und das bei wunderschönem Wetter. Nebst den Schulkindern waren auch die Lehrer und zahlreiche Vertreter aus den Behörden anwesend. Doch nun schön der Reihe nach:

Das Hammenschulhaus – einst konzipiert für die Oberstufe – wurde bei der Neuorganisation der Schule vor rund 15 Jahren in ein Primarschulhaus umgenutzt. Für die Klassen von damals sicher eine grossartige Sache, in das architektonisch eigenwillige Schulhaus mit seinem, nach Norden offenen Innenhof umzuziehen. Bald jedoch wurde den Lehrkräften klar, dass der Pausenplatz den kleinsten unserer Schule irgendwie nicht gerecht wurde. Es fehlten geeignete Spielgeräte, damit sich die Primarschüler in den Pausen möglichst altersgerecht bewegen und austoben konnten. Darauf wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, welche sich mit der Um- und Neugestaltung des Pausenplatzes befasste. Doch irgendwie blieb das Ansinnen immer auf der Strecke. Einmal fehlte das Geld, dann waren andere Investitionen dringlicher oder das Projekt geriet, bedingt durch personelle Änderungen wieder in Vergessenheit.

Vor rund drei Jahren kam wieder Bewegung in die Sache. Ältere Lehrkräfte besannen sich darauf, dass die Kinder des Hammenschulhauses noch immer keinen altersgerechten Pausen- und Spielplatz hatten. Die längst verflüchtigte Arbeitsgruppe wurde wieder neu gebildet und ging sofort an die Arbeit.

Nach eingehender Prüfung der Bedürfnisse, wurde ein Projekt vorgelegt, welches zugunsten der Schüler einstimmig beschlossen wurde. Doch es gab noch eine weitere Anforderung: Der Pausenplatz war für Fahrzeuge nicht zugänglich, was für manche Begebenheit ein grosses Manko darstellte. Projekttage zum Beispiel, bei welchen z.T. schweres Material benötigt wird, mussten daher immer auf der Reckenstrasse abgehalten werden. Die Reckenstrasse war zwar längst als Spielstrasse signalisiert worden, musste jedoch für den Verkehr freigehalten werden. Mit hohen Unfallrisiken verbunden war diese Lösung alles andere als optimal.

Schweren Herzens musste deshalb 2015 das eigentliche Anliegen, den Kindern einen altersgerechten Pausenplatz zu ermöglichen, erneut in eine ungewisse Zukunft verschoben werden. Eine sorgfältige Abwägung hatte nämlich ergeben, dass zuerst die Zufahrt zum Pausenplatz sichergestellt werden musste. Dieses Vorhaben allein, frass das damals zur Verfügung gestellte Budget vollständig auf. Doch war es – auch im Nachhinein besehen – die richtige Entscheidung. Beim Erstellen der Zufahrt wurden gleichzeitig einige Hindernisse und Betonrabatten beseitigt und somit der eher klein geratene Platz vergrössert.

Mit einem grossartigen Weihnachtsmarkt versuchten die Lehrkräfte Ende 2015 noch mehr Kapital zu beschaffen, um den Kindern nun zügig zu ihren längst verdienten Spielgeräten zu verhelfen. Trotz erklecklichen Einnahmen, welche zur Hauptsache durch die Eltern möglich wurden, reichten die vorhandenen Mittel nicht aus. Die unfalltechnischen Vorschriften, welche den Einbau eines Spielgerätes in einem hohen Mass reglementieren, verteuerten das ursprüngliche Projekt enorm. Sicherheitsüberlegungen müssen allen möglichen Eventualitäten vorangestellt werden. Vorbei sind die Zeiten als man zwei-drei Holzbalken zu einem Klettergerüst aufbauen und den Kindern überlassen konnte. Heute müssen Fallräume definiert und entsprechend grosszügig Fallschutzmatten eingebaut werden. Das eigentliche Spielgerät muss über entsprechende Zertifikate verfügen. Ansonsten droht dem Erbauer ein juristisches Nachspiel, falls sich ein Kind beim Spiel an untauglichen Geräten verletzt. Das Fazit aus diesen Erkenntnissen bedeutete eine erneute Beurteilung der voraussichtlichen Kosten.

Das darauffolgende Jahr bescherte der Erneuerung des Pausenplatzes einige Rückschläge. Die erwähnten Vorschriften zur Unfallverhütung, Missverständnisse in der Budgetierungsphase und letzten Endes Zusagen, die zurückgenommen werden mussten, verhinderten ein zügiges Fortkommen. Somit musste die Angelegenheit nochmals zurückgestellt und für das Jahr 2017 neu budgetiert werden.

Doch am 13. Dezember 2017 war es dann endlich soweit. Nach vielen Jahren des Verzichts, konnten die Schülerinnen und Schüler ihren neu gestalteten Pausenplatz übernehmen. Schon wenige Tage nach der Fertigstellung und noch vor der offiziellen Einweihung, sind die Spielgeräte vollumfänglich in Beschlag genommen worden. Es wird getobt, gespielt, geklettert, Tore geschossen, Körbe geworfen oder geschaukelt, dass es einem beim Zusehen beinahe schwindlig wird. Welche Freude!

An dieser Stelle sei allen beteiligten Helfern, Gönnern, Behörden, Geldgebern, Handwerkern und auch den guten Geistern im Hintergrund ganz herzlich gedankt. Die Schar von Menschen, die mit Einsatz, Hartnäckigkeit und Wohlwollen dieses Projekt begleitet haben, ist in diesen vielen Jahren recht gross geworden. Einzelne hier zu erwähnen, würde allen, an deren Namen man sich nicht einmal mehr erinnern mag, nicht gerecht. Wie dankbar die Kinder unseres Schulhauses für dieses grossartige Geschenk sind, können wir Lehrpersonen täglich in all den leuchtenden Kinderaugen erkennen!

 

Schulhaus Hammen
Roli Schlegel
Klassenlehrer 6. Klasse

 


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Schweizerische Erzählnacht

Am 10.11.2017 fand im Schulhaus Hammen die diesjährige Erzählnacht zum Thema «Mutig, mutig» statt. Die Vorbereitungen der Klassen hatten bereits 2-3 Wochen davor begonnen. Am Freitag war es dann soweit.

Die Kinder waren schon aufgeregt und standen um 18.00 Uhr bereit auf dem Schulplatz. Die Eltern waren auch eingeladen und viele waren gekommen. Es wurden zuerst drei gruselige Lieder gesungen und es gab eine Begrüssung von Frau Bernhard. Um 18.20 Uhr gingen die ersten Kinder in ihr Klassenzimmer und lasen ihre Geschichten zum Thema «Mutig, mutig» vor. Nach jedem Vortrag gab es eine fünfminütige Pause für einen Raumwechsel und auch wir Kinder konnten einige Veranstaltungen der anderen Klassen anschauen. Im «Kaffi Muet» konnten Kinder und Erwachsene Kaffee und Kuchen essen und trinken.

Wir hatten sehr viel Spass uns freuen uns auf die nächste Erzählnacht!

Geschrieben von Ishell Müller, Lorentina Zeqaj, Navina Wolf und Zippora Bernath (Klasse 5a)


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Abschlussfest der Klasse 3a

In den letzten zwei Wochen vor dem Schuljahresabschluss hat sich das Zimmer der 3a stark verändert. Schwarze Tücher und eine Piratenfahne hängen an der Wand. Im Eingangsbereich lassen Holzfässer und Requisiten nur einen schmalen Gang frei. Die Proben für das Theater laufen auf Hochtouren. Es wird getanzt, gesungen, erzählt und gespielt, dass es eine wahre Freude ist. Selbst für Piratenkinder hat sich die Welt so verändert, dass ihre Zukunft ungewiss ist. Bis sie den richtigen Beruf finden, gibt es einige Abenteuer zu meistern und viel zu lernen.

Nach der Aufführung freuen sich die Schülerinnen und Schüler auf das gemeinsame Abendessen mit den Eltern, bevor sie sich für die Übernachtung im Schulhaus parat machen.

Ein ereignisreiches Jahr findet so seinen Abschluss und auf diesem Weg wünschen wir allen einen schönen, erholsamen Sommer.

Irène Winzeler, SHP

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Schulreise der Klasse 4a nach Rheinau

Die Klasse 4a mit Frau Frei und Herrn Frei haben am 26.06.2017 eine Schulreise mit dem Zug an den Rheinfall und von dort an die Badi Rheinau gemacht. Wie gesagt, nahmen wir zuerst den Zug von Thayngen nach Neuhausen und sind an den Rheinfall gegangen. Dort haben wir zuerst den Rheinfall betrachtet. Der Wasserfall war sehr gross und gewaltig. Wirklich ein schöner Ort für Touristen. Vom Rheinfall sind wir nach Rheinau gewandert. Auf dem Weg hatten einige der Klasse 4a Hündchen gespielt. Wir hatten Glück, dass wir fast immer im Schatten waren. Nach zwei Stunden und 30 Minuten hatten wir die Badi wie vorhergesagt erreicht.

In der Badi gab es ein Hallenbad und ein Freibad mit Sprungbrett, einer Luftinsel und einer Rutsche, die leider kaputt war. Wir waren mehr als zwei Stunden in der Badi. Ich war am meisten auf der Luftinsel. In der Badi haben wir auch zu Mittag gegessen. Es war sehr heiss in der Badi, aber das Wasser war zum Glück sehr kühl.

Nach der Badi liefen wir etwa einen Kilometer hinunter zum Rhein. Dort nahmen wir ein Boot und fuhren ein paar Minuten, da sahen wir vor uns die Schleusen. Vor den Schleusen musste die Klasse 4a aussteigen, weil sonst das Boot nicht über das Rollbrett kommen würde. Das Rollbrett, mit dem das Boot über die Schleuse kam, war ferngesteuert von einer Frau in einem Haus beim Kraftwerk. Nachdem das Boot über die Schleuse war, konnten wir wieder einsteigen und fuhren alles zurück, was zuvor gewandert waren. Auf dem Weg sahen wir eine Schildkröte, die gerade aus dem Wasser gekommen war. Danach sind wir noch an den Rheinfall gefahren. Wir hatten immer gewechselt, wer ganz vorne auf dem Boot liegen durfte, weil die wurden immer sehr nass, wenn der Fahrer nahe an den Rheinfall fuhr. Nach dem Rheinfall haben wir noch ein Eis gegessen und sind wieder mit dem Zug nach Thayngen gefahren. Es war sehr schön.

Von Leandro Baumann Klasse 4a

 


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Abschlussreise der Klasse 3d

Am Donnerstag, 1. Juni und Freitag, 2. Juni gingen die Drittklässler auf ihre zweitägige Abschlussreise. Von Hemmental liefen wir den Berg hinauf. Nach einer kleinen Pause ging es weiter bis zur Chornberghütte, wo wir unsere wohlverdiente Mittagspause einlegten und den ganzen Nachmittag mit Spielen und Experimentieren verbracht haben. Am Abend haben wir in der Hütte gekocht, gegessen und geschlafen, bevor es am nächsten Tag zu Fuss wieder den Berg hinunter ging. In der Naturbadi Beringen verbrachten wir einige Stunden, bevor wir müde, aber überglücklich in die Heimat Thayngen zurückkehrten. 


Hier ein paar Eindrücke der Kinder:

Am besten hat mir die Badi und das Schlafen gefallen. (Simon)

Die Hütte hat mir sehr gefallen, auch das Essen war toll. (Fabian)

Rouven, Lars und ich wollten die ganze Nacht aufbleiben, aber wir haben es nicht geschafft. (Nelio)

Ich werde diese Abschlussreise nie vergessen. Nicht gefallen hat mir, dass wir schon um 20 Uhr ins Bett mussten. (Rouven)

Ich habe zu viel Pudding gegessen, danach war mir richtig übel. (Ladina)

Mir hat das Übernachten gefallen. Wir Mädchen haben in der Nacht Spiele gespielt. (Lorena)

Das WC hat so gestunken! Ich werde diese Abschlussreise nicht vergessen. (Elias)

Die Badi und die Hütte waren voll schön. Das WC-Putzen hat mir nicht gefallen. (Morena)

Das viele Laufen war anstrengend. Das Übernachten hat mir am besten gefallen. (Céline)

Mir haben das Laufen und die grosse Rutschbahn in der Badi gefallen. (Lars)

Wir haben alle miteinander gespielt. Mir hat es richtig gefallen, dass wir nie gestritten haben. (Janice)

Mir hat einfach alles gefallen. (Silas)

Janine Stillhart, Klassenlehrerin 3d

 

 

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Schulreise 4d

Am Montag den 12. Juni war es so weit: Die 4d ging auf ihre Schulreise. Mit Zug und Bus fuhren wir von Thayngen nach Feuerthalen. Nach einem ziemlich steilen Fussmarsch, erreichten wir unser erstes Ziel: den Antennenturm. Dort bewunderten wir, mit teilweise zitternden Knien, eine wunderschöne Aussicht. Nachdem wir unsere Znünipause gemacht hatten, ging unsere Wanderung weiter Richtung Hörnliturm. Dort mussten wir den Turm, wie auch den Spielplatz für ein paar Minuten unsicher machen. Nach dieser kurzen Pause ging unsere Schulreise durch das Dorf Uhwiesen weiter nach Dachsen. Die Sonne meinte es gut mit uns und zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Darum waren wir froh, als wir kurz vor dem Mittag in der Badi Dachsen ankamen. Nach einer kurzen Erfrischung im Wasser machten wir die Grillstelle unsicher und genossen unser wohlverdientes Mittagessen. Anschliessend war noch genug Zeit, um im oder ums Wasser herum zu spielen. Kurz vor 15 Uhr hiess es dann umziehen und zusammenpacken, denn unser Schiff stand schon bereit. Die Schifffahrt zum Schloss Laufen wie auch zum Rheinfall war ein tolles und teilweise nasses Abenteuer. Beim Bahnhof Schloss Laufen am Rheinfall angekommen, ging es mit dem Zug wieder nach Hause. Wir waren uns am Schluss einig: Dieser Tag war ein tolles Erlebnis!

Mirjam Schär, Klassenlehrerin 4d

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UBS Kids Cup im Schulhaus Hammen

Am Dienstag 13.Juni 2017 trafen sich die Lehrer des Hammen Schulhauses bereits um 7 Uhr, damit die Posten für den UBS Kids Cup aufgestellt werden konnten.

«UBS Kids Cup fördert die Grundbewegungsformen Laufen, Springen und Werfen. Absolviert wird ein Dreikampf mit den Disziplinen 60m-Sprint, Weitsprung und Ballweitwurf». Um den Kindern einen vollumfassenden Erlebnistag zu bieten hat sich das Lehrerteam entschieden, dieses klassische Konzept mit Wurfchallenge, Krebsfussball und Stafetten zu erweitern.

Um 7.30 Uhr, nach dem Anziehen der Startnummern und dem Finden der zugehörigen Gruppe, konnte es losgehen. Hoch motivierte, fröhliche Teams besetzt mit den Kindern der 1.-6. Klasse, absolvierten im Takt von 30 min eine Disziplin nach der Andern. Um 11.30 Uhr endete der Wettkampf und müde Gesichter sehnten sich bei dieser Hitze nach einer Erfrischung. Herr Metzger, unser Hauswart, brachte die Lösung: «Wasserschlauch»!!! Das Jubeln und Kichern nahm fast kein Ende!

Nach der Mittagspause besammelten sich die Kinder um 13.30 Uhr auf dem Pausenplatz und warteten gespannt auf die Rangverkündigung. Aus jedem Jahrgang konnten sich drei Mädchen und drei Knaben über einen Podestplatz freuen. Die aufgerufenen Kinder waren sichtlich Stolz und kamen im Eiltempo aufs Podest. Die obligaten Siegerfotos wurden gemacht und jeder Schüler erhielt ein tolles Badetuch,

welches von der UBS gesponsert wurde. Auch die Lehrer hatten noch eine Überraschung bereit: der Sporttag wurde mit einem feinen Glace abgeschlossen. Ein erfolgreicher und aufregender Tag ging zu Ende.

Aber es geht weiter…

Noch ausstehend ist, welche Schüler am kantonalen Finale des UBS Kids Cup dabei sein dürfen. Auch Kinder welche am Sporttag nicht auf dem Podest standen, können sich unter den 25 Besten des Kanton Schaffhausen klassieren und haben so die Chance, auf der Munot-Sportanlage ihr Können nochmals unter Beweis zu stellen.

Die Bilder vom UBS Kids Cup finden Sie in der Fotogalerie.

                                                                                                  Elisa Campara


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Autorenlesung Unterstufe Hammen

Zur diesjährigen Autorenlesung wurde der Autor Georg Bydlinski aus Österreich eingeladen.

Er erzählte Kurzgeschichten und kleine Gedichte, erfand Reime zusammen mit den Kindern und begeisterte mit seinen selbstgeschriebenen Liedern, die er mit der Gitarre begleitete.

Die Drittklässler haben aufgeschrieben, was ihnen besonders gefallen hat. Hier sind einige Aussagen:

«Der Rap war sehr lustig!!! Die Geschichte von der Computer-Katze war die lustigste Geschichte von allen!»

«Ich habe das Freunden-Lied und die Reime so cool gefunden.»

«Ich fand die Geschichte von der dicken Katze Pegasus spannend. Da ging es um eine Katze, die immer auf die Tastatur lag und einschlief, als der Geschichtenschreiber eine spannende Geschichte schreiben und bekannt werden wollte.»

«Mir hat der Rap gut gefallen, weil er sehr lustig war. Auch die Geschichte von dem Trollgnomfrosch gefiel mir gut, weil ein Monster vorkam.»

«Mir hat gefallen, dass wir die Geschichte vom Trollgnomfrosch hören konnten und das Freundschaftslied gesungen haben.»

«Der Autor Georg Bydlinski war total nett. Mir gefiel, wie er Gitarre spielte.»


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Die Tour de Suisse im Orientierungslaufen macht Stopp im Schulhaus Hammen am 5. Mai 2017

Alle Dritt- bis Sechstklässler des Schulhauses Hammen und die  3. und 4. Klassen von Daniela Materna und Laura Bächtold aus dem Silberberg kamen heute in den Genuss einer tollen, je halbtägigen Veranstaltung im OL. Die Schulanlagen Hammen und Recken haben eine Schularealkarte, die ein von der Grösse her gutes Gebiet mit vielen spannenden Postenstandorten und begrenzter Einsicht bietet. Gestartet wurde unter dem ebenerdigen Vordach des Hammens und mal ging es das Treppenhaus hoch oder gleich über die Strasse ins Areal des Reckens. Die Postenstandorte gewählt und das Ganze zeichnerisch auf die Karte gebracht hat Röbi Meier, der ein absoluter Profi auf der Tour ist und mit Herzblut und Lockerheit den Tag für viele Schülerinnen und Schüler zu einem aussergewöhnlichen Erlebnis machte. Ihm assistiert hat Doris Ochsner von der OLG Schaffhausen und auch die Lehrerinnen und Lehrer liessen sich mitreissen und erfüllten bald schon wichtige Aufgaben als Starter, Badgeeinleser und so weiter. Das Feuer der Kinder kann wohl am besten mit einigen Fotos vom Tag wiedergegeben werden.

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Musikalische Begrüssung des Frühlingsanfangs

Am Montagmorgen dieser Woche hatten die Unterstufenschüler des Schulhauses Hammen in Thayngen ihre Hauptprobe vor den Kindergartenkindern. Am Dienstagnachmittag sowie am Abend galt es dann ernst: Die jüngeren Geschwister, Eltern, Grosseltern und weitere Interessierte waren eingeladen, der halbstündigen Vorführung zuzuhören. Geboten wurde ein bunter Reigen an Liedern zu allen vier Jahreszeiten mit dem Schwerpunkt Frühling. Rahmenhandlung war eine Gruppe von Tieren, die Winterschlaf hält. Das jüngste Familienmitglied hat damit noch grosse Mühe und weckt über den Winter hindurch immer wieder alle anderen Familienmitglieder aus lauter Panik, den Frühlingsanfang zu verschlafen. Als es dann endlich soweit war, sind alle wach – nur der Jüngste ist noch nicht auf den Beinen! Die Szenen haben einige Schauspieler mit kleinen Einlagen gekonnt aufgeführt. Der grössere Teil gehörte aber dem Chor und den verschiedenen Orchestergruppen, die mit beherztem Einsatz, voll Stolz und noch grösserer Freude die Lieder und die Musikeinlagen darboten. Die Begeisterung der Kinder übertrug sich auf die Zuschauer und bescherte den fast 90 Unterstufenschülern am Ende grossen Applaus.

Für die fast halbjährige Vorbereitung arbeitete Elisa Campara, Musiklehrerin an den Thaynger Schulen, ein intensives Programm aus, welches zusammen mit den Klassenlehrpersonen eingeübt wurde und von musikalischer Qualität zeugte. Mit den Aufführungen unter professionellen akustischen Bedingungen im Reckensaal, fand dieses Projekt seinen würdigen Abschluss.


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Schlittschuhfahren KSS 

Montagmorgen, 27. Februar 2017. Die Aufregung ist schon auf den Gängen förmlich zu spüren. Irgendetwas ist heute Morgen anders. Statt Schulranzen stehen überall Sporttaschen oder Einkaufstüten herum. Da und dort spielt ein Junge auf dem Pausenplatz mit einem Hockeystock herum.

Alle freuen sich! Heute steht wieder mal etwas ganz Besonderes auf dem Programm. Die ganze Schülerschar samt Lehrerschaft geht heute auf die Kunsteisbahn in Schaffhausen. Kein Wunder sind alle etwas lauter und niemand überrascht, dass im Moment alles drunter und drüber geht.

Um Punkt halb neun steigt die erste Staffel in die bereitgestellten Busse und fährt in Richtung KSS los. Die Stimmung ist fröhlich und ausgelassen. Kaum auf der Breite eingetroffen, stürmen alle in Richtung Eingang. Nach ein paar Minuten Wartezeit an der Schlittschuhausgabe, helfen die grossen Schüler den jüngeren beim Binden der Schlittschuhe. Das ist anstrengend. Nicht alle gehen dabei gleich routiniert vor. Doch am Ende sind alle bereit, die grosse Eisfläche zu betreten. Einige der Kinder flitzen über die frisch geputzte Eisfläche, andere schleichen verhalten am Rand entlang, das Begrenzungsgeländer fest im Griff. Behutsam nehmen ein paar ältere Schüler, die jüngsten an der Hand und führen sie gewissenhaft in die Kunst des Eislaufens ein. Die Sonne steht über dem glatten Eis und hüllt die ganze Szenerie in wohliges Sonnenlicht. Frühlingshaft! Die Wärme breitet sich schon behaglich aus und heute muss sicher niemand frieren. Nun geht es auch für die harten Jungs zur Sache. Mit Eishockeystock und Puck stürmen sie in Richtung Hockeyfeld. Schon bald tobt ein verbissenes Spiel hinter der Bande, wo man von aussen betrachtet meinen könnte, es gehe um Gold und Silber. Beim einen oder andern fehlt nach geraumer Zeit die Puste und die wohlverdiente Pause gibt Gelegenheit, um etwas zu essen und zu trinken.

Wie von Geisterhand wird auch den kleinen Kindern der zweiten Staffel fleissig geholfen, die Schlittschuhe zu binden. Alle helfen, wo sie nur können. Alsbald steht die ganze Schülerschar vom Schulhaus Hammen auf dem Eis und es wird gefahren, gerutscht, einander nachgejagt und gemütlich einen Schritt vor den andern gesetzt. Einfach nur friedlich!

Doch schon bald ist es elf Uhr und die ersten müssen wieder auf den Heimweg. Schon in wenigen Augenblicken ist ein wunderschöner Morgen zu Ende. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich über den gelungenen Start in die neue Woche. Weit weg vom Schulzimmer leuchten ihre Augen immer etwas heller. Und wir Lehrer sind einmal mehr glücklich darüber, wie wunderbar es sich anfühlt, alle glücklich und zufrieden zu sehen – und ohne grössere Zwischenfälle alle gesund nach Hause bringen zu können.

Roli Schlegel



Das Spielprojekt 2017                                       

„Kinder sollten mehr spielen, als viele Kinder es heutzutage tun. Denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist, dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann […]“(Astrid Lindgren).

Die Kinder zum gemeinsamen Spiel zu animieren war das Ziel unseres diesjährigen Spielprojektes - Zusammen tüfteln, gewinnen, verlieren, diskutieren und lernen. Spielen und Lernen sind keine Gegensätze, denn Kinder lernen im Spiel. Sie sammeln wichtige Erfahrungen, die sie im Alltag nutzen können. Sie lernen kooperativ zu handeln, kreative Ideen zu entwickeln, sich zu konzentrieren und zuzuhören. Außerdem lernen sie, mit Sieg und Niederlage umzugehen und vorgegebene Regeln einzuhalten. Ganz nebenbei werden Gedächtnis und logisches Denken trainiert sowie die Fantasie angeregt. In altersdurchmischten Gruppen lernten die Kinder dazu wöchentlich jeweils zwei Lektionen lang verschiedene Spiele und Spielformen kennen. Die Spielangebote deckten verschiedene Bereiche, wie beispielsweise Bewegungsspiele, Denk-, Merk - und Logikspiele, Wahrnehmungsspiele oder Gesellschaftsspiele ab. Auch einige Klassiker wie Mühle oder „Himmel und Hölle“ durften dabei nicht fehlen. Die Kinder hatten viel Freude am Projekt. Sie nutzen die zwei Lektionen intensiv. Probierten verschiedene Spiele aus, lernten neue Spiele kennen und gestalteten sogar selbst welche.

Als krönenden Abschluss wurde das Projekt sogar am Besuchsmorgen nochmals mit unseren Besuchern durchgeführt. So konnten die Kinder ihre Favoriten mit den Eltern, Geschwistern, Grosseltern und anderen Besuchern noch einmal spielen. Auch unsere Besucher entdeckten dabei ein paar Schätze und genossen die gemeinsame Zeit zum Spielen. Vielleicht wird der ein oder andere gefundene Schatz sogar zuhause noch einmal Mal ausgegraben?! Es würde uns freuen!






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Spannende Exkursion zum Flughafen Zürich

Am 28.11.2016 durften die Klassen 4a und 4d aus Thayngen an eine Exkursion zum Flughafen Zürich. Wir mussten uns um 6.45 Uhr am Bahnhof Thayngen versammeln und es war sehr kalt. Wir waren froh, um 7.00 Uhr in den warmen Zug zu steigen.

Als wir nach einer einstündigen Fahrt im Zug am Flughafen Zürich ankamen, sagten unsere Lehrerinnen Frau Schär, Frau Schwyn und Frau Frei, dass wir in der Empfangshalle warten müssen, bis unser Führer vom Flughafen kommt. Als er kam, verteilte er allen eine Leuchtweste und eine Zugangskarte. Dann nahm er uns mit und wir mussten alle eine Weile laufen bis zum Check-In nach Singapur kamen. Der Mann sagte uns, dass am Tag 80‘000 Leute am Flughafen sind. 40‘000 kommen und 40‘000 gehen. Bei der Sicherheitskontrolle mussten alle durch einen Leuchtkasten gehen, der zeigte, ob auch niemand verbotene Sachen bei sich hat. Als alle durch waren, gingen wir noch eine Station weiter zur Passkontrolle.

Anschliessend gingen wir weiter dorthin, wo die Flugzeuge stehen und sahen dort sehr viele Flugzeuge. Eines davon hiess Edelweiss. Wir sind dann zu einem Flugzeug gegangen und haben die Turbinen angeschaut. Die Turbine war ganz schwarz und das Rad vom Flugzeug war so gross wie wir Kinder. Ein paar Kinder durften auf das Rad stehen. Wir durften auch ganz nahe an die Rollpiste und die Startbahn ran. Als wir ein paar Schritte gegangen waren, sahen wir das Flugzeug A380 und es ist doppelstöckig. Endlich habe ich einmal das grösste Flugzeug der Welt gesehen und es ist riesig und wunderschön. Ein Flugzeug nach dem anderen startete auf der Startbahn. Die Flugzeuge starten immer gegen den Wind. Danach gingen wir zum Zolldepot. Dort sah man Uhren, Muscheln und Medikamente; alles Sachen, die geschmuggelt oder gefälscht wurden. Nach einer Weile gingen wir noch bei der Kofferverladung vorbei, doch leider sahen wir keine Koffer mehr, weil alle Flugzeuge schon bepackt und abflugbereit waren. Daraufhin besuchten wir die Aussichtsterrasse, wo wir einen sehr guten Ausblick hatten und  viele Flugzeuge beim Starten und Landen beobachten konnten.  

Nun war die Zeit schon um und alle hatten Hunger und so gingen wir auf dem schnellsten Weg wieder zurück in die Empfangshalle und assen dort unseren Znüni. Leider mussten wir kurze Zeit später schon wieder aufbrechen und in den Zug steigen in Richtung Thayngen. Um 12.00 Uhr waren wir Zuhause und alle waren glücklich und zufrieden.

Zippora Bernath, Klasse 4a


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Lesetag vom 11. November 2016

Kommt Ihnen der Raum bekannt vor?

Für einmal fallen die Eröffnung der fünften Jahreszeit und der Lesetag auf das gleiche Datum. Und welch ein Zufall: Wir nützen an diesem Tag auch den alten, ausgeräumten Fastnachtskeller. Jedes Kind kam für 45 min in den Keller und hörte eine Geschichte zum Titel „Streng geheim!“ – dem diesjährigen Slogan des Lesetages. Bei der Unterstufe war es eine Drachengeschichte, bei der Mittelstufe ein Schweizer Kurzkrimi.

Im Hammenschulhaus war jedes Stockwerk entweder als Unterstufen- oder Mittelstufenstockwerk definiert. Immer drei Lehrpersonen hatten sich für ihre drei Schülergruppen zu folgenden Themen etwas ausgedacht: einmal Vorlesen, einmal Spielen und einmal Geheimschrift lernen. Zitrone, Kaffeepulver und andere Zutaten waren für die Geheimschriften im Einsatz; Mörderlis, Cluedo und andere Spiele sorgten für weitere Abwechslung. Als Vorlesegeschichten eigneten sich auch andere Themen, die überraschende Einblicke boten und quasi „Streng Geheimes“ aufdeckten. Einer der jüngsten Schüler schloss den Tag mit einem charmanten Lob ab.“Also hüttä Morgä isch uu läss gsi. Da isch scho chli gsi we Wucheend.“





Teamanlass 

Vor Kurzem hat im Schulhaus Hammen ein Teamanlass stattgefunden.

Wie jedes Jahr begannen wir mit dem halbtägigen Weiterbildungsteil. So konnten wir einen Weiterbildungskurs

von Caran d`Ache erhalten. Dazu kamen wir in den Genuss von vielen Ideen für die Unterrichtgestaltung auf allen Stufen. Kursleiterin war Frau Simone Hauck.

Als Thema wählten wir Hoch- und Flachdruck. Unsere Kreativität konnten wir voll entfalten mit den Caran d'Ache

Neocolor I Wasserfest und Neocolor I Farbenwasserlöslich. Wir erlebten die Vielfalt von Neocolor hautnah.

Wir begannen mit: Reliefdruck, Abklatsch und anschliessend Papierbatik. Es gibt noch sehr viel zu entdecken…

Der Abschluss des Teamanlasses bildete ein gemeinsames Abendessen im Badirestaurant Reiat.

Unsere Gastgeberin Frau Margreth Lingg verwöhnte uns mit auserlesenen Speisen.


Herzlichen Dank an alle Teamanwesenden und an diejenigen welche den Anlass ermöglicht haben.

E. Campara

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Besuch im go tec! Labor

Am 30. September besuchte die Klasse 2d das go tec! Labor in Neuhausen, welches sich zum Ziel genommen hat, Kinder und Jugendliche für Technik zu begeistern.

Passend zu unserem aktuellen Mensch und Mitwelt Thema Wasser besuchten wir den Kurs „sinken, schwimmen, schweben“. Voller Vorfreude erreichten wir nach einem kurzen Fussmarsch das Labor, wo wir von Herrn Leu und zwei weiteren Betreuern begrüsst wurden. Nach einem Einwärmspiel haben wir gleich die ersten spannenden Experimente durchgeführt. Dabei haben wir gelernt, dass auch leichte Dinge untergehen können und schwere Sachen schwimmen, solange sie aus dem richtigen Material sind. Anschliessend haben wir uns mit dem Phänomen der Verdrängung beschäftigt und die gemachten Erfahrungen gleich bei einer Stafette angewendet.

Neben den vielen Experimenten durften wir auch aus einfachen Materialien ein Segelschiff bauen, das mit Hilfe von einem Nagel im Lot gehalten wurde. Natürlich wurden die Schiffe auch voller Stolz getestet und mit nach Hause genommen.

Als letztes bekamen wir noch den kniffligen Auftrag, ein Stück Knete zum Schwimmen zu bringen. Dank der Erkenntnisse aus all den gemachten Versuchen schafften es schlussendlich alle, die Knete so zu formen, dass sie nicht unterging.

Nach einem sehr gelungenen Morgen voller Experimente und Spass machten wir noch einen kurzen Abstecher zum schönsten Wasserfall Europas. Zufrieden und auch etwas erschöpft von den vielen Eindrücken fuhren wir dann wieder zurück nach Thayngen.



Clean-up Day

Am 09. September fand schweizweit der Clean-up Day statt. Ziel dieses Tages war, den Schülern aufzuzeigen, wie viel Abfall unsere Strassen, Wege und Wälder „zieren“. Dabei war wichtig, sie auf das Abfallproblem zu sensibilisieren.

Um 08.30 Uhr schwärmten 10 Klassen des Hammenschulhauses aus und sammelten in der Ost-Hälfte unserer Gemeinde, vom Schiessstand Weier über den Chapf, die Buchhalde hinauf bis nach Barzheim, den Abfall zusammen. Alle waren mit grossem Eifer dabei. Zu unserem Erstaunen, waren einige der Gebiete fast frei von Abfall, während in anderen Teilgebieten sehr viel Müll zusammengetragen wurde. Was man da alles finden konnte! Pet-Flaschen, Glas-Flaschen, Getränkedosen, Plastiksäcke, Zigarettenstummel, Kleinstverpackungen, ja sogar rostige Fässer, Duschbrausen, Kaffeemaschinen und vieles mehr. Viel Arbeit gaben die Zigarettenstummel, weil diese förmlich vom Boden aufgeklaubt werden mussten.

Zwischendurch war der Znüni eine willkommene Abwechslung. Um 11.30 Uhr trafen sich dann alle Schüler – auch jene vom Silberberg, welche die West-Hälfte von Thayngen säuberten – auf dem Kreuzplatz vor der Bibliothek. Jetzt wurde das Ausmass an Abfall erst ersichtlich, da hier alles zusammengetragen wurde. Ein Schlussfoto von allen Beteiligten, welche den gesammelten Müll umringten, bildete den Abschluss dieses erfolgreichen Morgens.

Allen Schülern von der ersten bis zur sechsten Klasse des Hammen- und Silberbergschulhauses, ein herzliches Dankeschön für den tollen Einsatz.

Sibylle Osterwalder und Roli Schlegel



UBS Kids Cup – Schulhaus Hammen

Am Dienstag, 7. Juni 2016 verbrachten die Hammen-Schüler den Tag bei strahlendem Sonnenschein mit Spiel und Spass auf dem Sportplatz Recken. Der UBS Kids Cup stand auf dem Programm und manch ein Kind freute sich schon seit Wochen darauf! Die Lehrer trafen sich um 7 Uhr, um alles aufzustellen, die Schüler erschienen um 8.15 Uhr.

Nach dem Anziehen der Startnummern und dem Finden der zugehörigen Gruppe, konnte es losgehen. Jedes Team, welches aus 1.-6. Klässlern bunt durchmischt war, begab sich zu ihrem Startposten, wo sie in den vorgesehenen 20 Minuten die entsprechende Disziplin absolvierten, bevor zum nächsten Posten gewechselt wurde. Auf dem Programm standen die drei für den UBS Kids Cup zählenden Disziplinen Weitsprung, Ballwurf und 60m Sprint, ein Akrobatik-Posten sowie drei verschiedene Geschicklichkeits-Stafetten. Alle haben ihr Bestes gegeben und sich gegenseitig angespornt. Der Spass kam nicht zu kurz, was an den fröhlichen Kindern nicht zu übersehen war. So verging die Zeit wie im Flug und der Morgen war schon bald vorbei. Am Nachmittag ging es um 13.30 Uhr mit einem Foto-OL weiter. Welche Gruppe findet wohl als erstes alle gesuchten Bilder? Wiederum waren alle mit Begeisterung dabei. Nachdem die Gruppen den OL absolviert hatten, erhielten alle ein feines Glace - bei den herrschenden Temperaturen eine angenehme und willkommene Abkühlung. So war es auch für einen kurzen Moment relativ ruhig auf dem Pausenplatz J. Zum Schluss stand noch die Rangverkündigung bevor. Wer wird als Sieger vom Platz gehen? Manch ein Kind wurde langsam nervös. Aus jedem Jahrgang konnten sich drei Mädchen und drei Knaben über einen Podestplatz freuen. Die aufgerufenen Kinder waren sichtlich stolz und kamen im Eiltempo aufs Podest. Die obligaten Siegerfotos wurden gemacht und jeder Schüler erhielt ein tolles Necessaire, welches von der UBS gesponsert wurde. Ein erfolgreicher und erlebnisreicher Tag ging zu Ende. Beim Verabschieden hat man bereits einige müde Gesichter gesehen, welche sich aber sicher wieder begeistert aufhellten, als es darum ging, den Eltern über den tollen Sporttag zu berichten. Noch ausstehend ist, welche Schüler am kantonalen Finale des UBS Kids Cup dabei sein dürfen. Auch Kinder welche am Sporttag nicht auf dem Podest standen, können sich unter den 25 Besten des Kanton Schaffhausen klassieren und haben so die Chance auf der Munot-Sportanlage ihr Können nochmals unter Beweis zu stellen.

Janine Stillhart, 7. Juni 2016



Der Alltag einer schulischen Heilpädagogin

SHP? Was ist das schon wieder? Was machst du genau? Genau diese Fragen höre ich oft.
Immer noch ist vielen Menschen nicht ganz klar, was eine SHP im Schulalltag für eine Aufgabe hat, weshalb ich Ihnen meine Arbeit gerne etwas näherbringen möchte.

SHP ist die Abkürzung für schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen. Dies sind speziell ausgebildete Lehrpersonen, die Kinder mit Lernschwierigkeiten, und besonderen Begabungen gezielt und intensiv unterstützen und fördern. Schulische Heilpädagogen arbeiten an integrativ geführten Kindergärten und Schulen oder an Sonderschulen.

Oft hört man Sätze wie: „Oh du musst zur SHP, das heisst nichts Gutes.“ 
Die Aufgabe der schulischen Heilpädagogen ist aber nicht nur, Kinder mit Lernschwierigkeiten zu unterstützen und zu bestärken, sondern auch Schüler mit besonderen Begabungen mit Hilfe von herausfordernden Aufgaben und Lernangeboten, zusätzlich zum Pflichtstoff, zu fördern und fordern. Manchmal unterstützen Heilpädagogen aber auch die Klassenlehrpersonen beim regulären Unterricht (z.B. mit Niveaugruppen oder Teamteaching). 

Teilweise benötigen Lernende mehr Zeit und Unterstützung, um Stoffinhalte zu erarbeiten. Bei Kindern mit ausgewiesenen Lernschwierigkeiten wird durch die SHP ein Förderbedarf erhoben und in Absprache mit der Klassenlehrperson und den Eltern individuell angepasste Lernziele vereinbart. Dabei stehen das Kind und seine Bedürfnisse immer im Vordergrund. Die Lernfortschritte werden in regelmässigen Abständen überprüft und falls nötig angepasst. 

Häufig arbeitet die SHP auch mit Kindern, welche in einem Teilbereich eines Faches gerade Mühe bekunden. Es geht dabei um das Überwinden von kurzzeitigen Lernschwierigkeiten. Erfahrungsgemäss kann schon eine zweite Erklärung oder zusätzliches Anschauungsmaterial zum Erfolg führen.

Kim Danger, SHP im Schulhaus Hammen